„Gehe nicht über Los und ziehe trotzdem 4000 Euro ein“: Vermögensabschöpfung bei Bitcoin als Spiel ohne Regeln?

2022-09-10 | journal article; research paper. A publication with affiliation to the University of Göttingen.

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​„Gehe nicht über Los und ziehe trotzdem 4000 Euro ein“: Vermögensabschöpfung bei Bitcoin als Spiel ohne Regeln?​
Heinze, A. ​ (2022) 
Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft134(3) pp. 610​-636​.​ DOI: https://doi.org/10.1515/zstw-2022-0019 

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Authors
Heinze, Alexander 
Abstract
Die Vermögensabschöpfung steht derzeit wie kaum ein anderes Thema im Fokus kriminalpolitischer und rechtsdogmatischer Debatten. Das liegt nicht nur an ihrer Reform im Jahr 2017, sondern auch daran, dass sie eine Chimäre aus Strafe, Nebenfolge und kondiktioneller Ausgleichsmaßnahme ist, die ihre Erscheinungsform ändert, je nach Einziehungsmaßnahme. Der Wechsel der Erscheinungsform wird besonders offengelegt durch die Einziehung von Bitcoins und anderen Kryptowährungen. In diesem Beitrag wird die Einziehung von Bitcoins aus einer methodischen Sicht betrachtet. Anhand der Tatbestandsauslegung beim Betrug (III.), der Einziehung von Bitcoins (IV.), sowie des Vermögensarrests (V.) und dessen Vollstreckung (VI.) soll belegt werden, dass über Abduktion und Analogie von Interessen- und Begriffsjurisprudenz das jeweils Schlechteste übrig bleibt.
Issue Date
10-September-2022
Journal
Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft 
Organization
Institut für Kriminalwissenschaften ; Abteilung für ausländisches und internationales Strafrecht 
ISSN
0084-5310
eISSN
1612-703X
Language
German

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