Kooperationen: Grundtypen und spezielle Ausprägungsformen

2004-03 | working paper. A publication with affiliation to the University of Göttingen.

Jump to:Cite & Linked | Documents & Media | Details | Version history

Cite this publication

​Kooperationen: Grundtypen und spezielle Ausprägungsformen​
Hagenhoff, S.​ (2004)

Documents & Media

License

GRO License GRO License

Details

Authors
Hagenhoff, Svenja
Abstract
In Arbeitsbericht 11/2003 wurde herausgearbeitet, dass die TIME-Branche durch unternehmensübergreifende Kooperationserfordernisse gekennzeichnet ist. Dieses liegt darin begründet, dass marktfähige Leistungen in dieser Branche häufig ein komplexes Leistungsbündel bzw. ein Systemgut darstellen, welches sich aus komplementären Einzelleistungen zusammensetzt, die in der Regel von verschiedenen Unternehmen angeboten werden. Als Beispiel wurde die Leistung Telefonieren genannt, die sich aus den Elementen Netzbetrieb, Sprachübertragung sowie Endgeräte zusammensetzt. Die Kooperationsnotwendigkeit ergibt sich daraus, dass die Einzelelemente aufeinander abgestimmt sein müssen, um ein wettbewerbsfähiges Gesamtprodukt zu erstellen. Das Beispiel UMTS zeigt, dass unabgestimmte Einzelleistungen zu wenig Erfolg führen können. Der Mobilfunk-Standard generiert auch drei Jahre nach der Versteigerung der Lizenzen nicht die gewünschten Umsätze. Ein Grund hierfür ist das Fehlen von Anwendungen, die den Konsumenten einen grundsätzlichen Nutzen oder einen ausreichenden Mehrwert in bestimmten Geschäfts- oder Lebenssituationen bringen und zudem bezahlbar sind. Der Walkman von Sony ist ein positives Beispiel. Er war auch deswegen erfolgreich, weil neue und leichte Kopfhörer von anderen Unternehmen innerhalb des japanischen High-Fi-Clusters entwickelt wurden (Steinle/Schiele 2003). Ziel dieses Arbeitsberichtes ist es, den Begriff Kooperation zu erläutern sowie verschiedene Kooperationsformen, wie strategische Allianzen oder Wertschöpfungsnetzwerke voneinander abzugrenzen. Im nächsten Kapitel wird zunächst noch einmal auf die Kooperationsnotwendigkeit in den TIME-Industrien eingegangen sowie der Begriff Komplementärgut erläutert. Kapitel drei widmet sich dann dem Begriff Kooperation sowie den verschiedenen Ausprägungsformen von Kooperationen. Anschließend wird aufgezeigt, mit welchen Zielen Unternehmen Kooperationen eingehen und welche Erklärungsansätze für das Entstehen von Kooperationen existieren. Der Arbeitsbericht endet mit einer Zusammenfassung.
Issue Date
March-2004
Organization
Professur für Anwendungssysteme und E-Business 
Working Group
Konvergente Märkte der Internetökonomie 

Reference

Citations